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Facebook-Mitbegründer und -Chef Mark Zuckerberg sieht großes Potenzial in der Entwicklung von Virtual (VR) und Augmented Reality (AR) Technologien. Er geht davon aus, dass sich Menschen bis 2030 mit Datenbrillen mit VR-Unterstützung an andere Orte „teleportieren“ und sich mit der realistischsten Präsenzwirkung auf Distanz treffen können.

Mark Zuckerberg kündigte in einem Podcast-Interview für The Information seine Vision der nahen zukünftigen Entwicklung digitaler Technologien an  :

„Wir sind in erster Linie ein soziales Unternehmen. Wir bemühen uns, Dinge zu tun, die Menschen auf vielfältige Weise bei der Kommunikation unterstützen, von persönlichen Textnachrichten bis hin zu Videos und Fotos, die Sie posten können. Der heilige Gral der sozialen Kommunikation ist die Fähigkeit, das Gefühl zu haben, persönlich mit einer anderen Person zu kommunizieren. Keine der heute verfügbaren Technologien bringt uns näher, sei es Telefon, Computer, Fernsehen oder sogar Video-Chats. Wir haben jetzt Technologien, die es uns ermöglichen zu kommunizieren und die uns mit unterschiedlicher Genauigkeit helfen zu sehen, was die andere Person tut. Aber es gibt noch etwas ganz Magisches, das ein Gefühl der persönlichen Präsenz vermittelt, das Gefühl, direkt bei einer anderen Person zu sein – all dies bewegt sich bereits auf der psychologischen Ebene.“

Mark Zuckerberg betrachtet VR und AR als solche Technologien und geht davon aus, dass sie in naher Zukunft dazu beitragen werden, die soziale Kommunikation zu revolutionieren. Er geht davon aus, dass Menschen bis 2030 Smart Glasses mit VR- und AR-Technologien nutzen können, um den Träger an andere Orte zu „teleportieren“, zum Beispiel in die Wohnung von Freunden und Bekannten oder in öffentliche Gebäude, die virtuelle Präsenz des Nutzers in solchen Gläsern wird so realistisch sein.

Der FB-Chef glaubt, dass die virtuelle Realität einem Menschen tatsächlich die Möglichkeit geben wird, seine physische Präsenz an einem anderen Ort zu spüren und sich auf Distanz von Angesicht zu Angesicht zu treffen – was jetzt von solchen VR-Geräten nicht bereitgestellt werden kann als Helme. Solche Technologien können dazu führen, dass sich Menschen beispielsweise auf Geschäftsreisen weniger bewegen. Und die Reduzierung solcher Reisen kann laut Zuckerberg helfen, das Klima zu schützen.

„Natürlich werden die Leute weiterhin Autos, Flugzeuge und all das benutzen. Aber je mehr wir diese Art der Teleportation (mit Hilfe von VR und AR) entwickeln können, desto besser wird es nicht nur für die Gesellschaft, sondern auch für den Planeten insgesamt“, glaubt der FB-Chef.

„Das alles wird zu absolut erstaunlichen Dingen führen, die viel beeindruckender sind, als nur jemanden anzurufen oder per Video zu chatten. Sie können einfach mit den Fingern schnippen, teleportieren – und jetzt sitzen Sie schon an einem anderen Ort, und sie haben sich auf ihrer Couch niedergelassen und es scheint allen, dass Sie wirklich nah beieinander sind “, reflektiert Zuckerberg.

Als weiteren Vorteil einer solchen „Teleportation“ nennt Mark Zuckerberg die Möglichkeit, den Modus der Fernarbeit für Firmenmitarbeiter auszuweiten, was den Zeit- und Kostenaufwand für den Umzug an den Arbeitsplatz erheblich reduzieren wird, da es möglich sein wird, „nur zur Arbeit zu teleportieren“. .“ 

„Wir haben viel über den Klimawandel gesprochen, bevor er wirklich sehr wichtig wurde. In Zukunft möchten sich die Menschen vielleicht weniger im Raum bewegen oder dies effizienter tun, indem sie auf Reisen im öffentlichen oder Vorortverkehr verzichten“, fügte Mark Zuckerberg hinzu.

Als einen weiteren wichtigen Moment in der Entwicklung von VR für die Kommunikation betrachtet Zuckerberg die Erstellung sogenannter virtueller menschlicher Avatare – ein digitales 3D-Bild einer Person.

Teleportation bis 2030: Der Chef von Facebook prognostizierte revolutionäre Veränderungen mithilfe von Virtual- und Augmented-Reality-Technologien 2

Mit der Entwicklung virtueller Technologien und zugehöriger Ausrüstung können virtuelle Avatare einen echten Durchbruch in der menschlichen Kommunikation schaffen. 

„Was mich sehr inspiriert, sind Technologien, mit denen nicht nur Mimik, sondern auch Augenbewegungen erfasst und verfolgt werden können. Fortschrittliche Sensoren können extrem realistische Avatare liefern, mit denen man miteinander kommunizieren kann, sagte der Chef von Facebook, das 2014 den Hersteller von Virtual-Reality-Helmen Oculus für 2,3 Milliarden Dollar kaufte. – Vor allem sind wir jetzt damit beschäftigt, mehr Sensoren in VR-Geräte zu verpacken, damit eine Person so viele Möglichkeiten wie möglich bekommt, die Erfahrung der direkten Kommunikation zu spüren.“


Quelle :


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